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Kentucky: Momente für die Ewigkeit
Kentucky: Momente für die Ewigkeit
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Hochprozentiges und Sport

Bourbon gilt als die „ureigene Spirituose der USA“ und ist der größte Exportschlager Kentuckys. Kaum weniger berühmt sind die jährlichen Vollblüter-Pferderennen. Über die Jahre ist beides miteinander verschmolzen. Das zeigt sich auch und vor allem im kulinarischen Bereich: So ist der „Mint Julep“ – in Silberbechern serviert – das Getränk der Wahl beim Kentucky Derby. Zahlreiche Restaurants experimentieren mit Paarungen aus Bourbon und originellen Speisen. In der Regionalküche Kentuckys spiegelt sich der jahrhundertelange Einfluss der ansässigen Ureinwohnerstämme sowie der englischen, irischen, schottisch-irischen, deutschen und afroamerikanischen Bevölkerungsgruppen wider. Hinzu kommen amische, asiatische und lateinamerikanische Einflüsse – und fertig ist eine vielfältige Küche aus unterschiedlichsten Aromen und Zubereitungsarten.

 

Spaß und Abenteuer

Auf Naturfreunde und Entdecker warten zahlreiche Wildnisgebiete und Gewässer sowie mit dem Mammoth Cave-Nationalpark das längste bekannte Höhlensystem der Erde. Mit dem Kentucky Lake und dem Barkley Lake – zwei der größten künstlich angelegten Seen der USA – ist Kentucky zudem ein echtes Anglerparadies. Die riesigen Seen bieten sich auch zum Boot- und Wasserskifahren bzw. Tubing an. Den gesamten Bundesstaat durchziehen hübsche Wanderwege wie der 418 km lange Sheltowee Trace National Recreational Trail, der durch den Daniel Boone National Forest führt und der längste Wanderweg dieser Art in den USA ist.

 

Kentucky: Die Geschichte eines Volkes

Als Heimat von Abraham Lincoln, Muhammad Ali und Bill Monroe, dem „Vater der Bluegrass-Musik“, nimmt Kentucky in der Kulturgeschichte der USA eine bedeutende Stellung ein. (In diesem Zusammenhang muss natürlich auch Colonel Sanders erwähnt werden, der hier sein Geheimrezept für frittiertes Hähnchen perfektioniert und das internationale Imperium KFC gegründet hat.) Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Museen und Wahrzeichen beleuchten Leben und Werk dieser einflussreichen Amerikaner aus unterschiedlichen Perspektiven. Ebenso faszinierend sind aber auch die historischen Kleinstädte, großen Ballungszentren, Kunstbezirke oder Pferdefarmen.

 

Hey, wie geht‘s?

Mit Sortedfood wollen einige Freunde aus dem englischen London eure Geschmacksknospen zum Singen bringen. Game Changers interessiert sich vor allem für die Geschichten, Schicksale und Leidenschaften hinter verschiedenen amerikanischen Delikatessen.

 

 

 

Kentucky: Momente für die Ewigkeit
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Wissenswertes und Unterhaltsames

Ausstellung „Train to Win“ im Muhammad Ali Center
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Heimat legendärer Persönlichkeiten: Abraham Lincoln und Muhammad Ali wurden in Kentucky geboren.

Lager voller Bourbon-Fässer
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Kentucky produziert 95 % des weltweit verkauften Bourbons. Auf jeden Einwohner des Bundesstaats kommen damit 1,5 Fässer!

Traditionelle Bluegrass-Musik in Kentucky
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Kentucky gilt als „Welthauptstadt der Bluegrass-Musik“ – eine Tatsache, die der Bundesstaat mit der Bluegrass Music Hall of Fame in Owensboro feiert, zu der auch ein Museum gehört.

Orte, die ihr nicht verpassen solltet

Die Rennbahn Churchill Downs in Louisville, Kentucky – die Heimat des berühmten Galopprennens Kentucky Derby

Rennbahn Churchill Downs

Diese Pferderennbahn ist wegen des Kentucky Derby weltweit bekannt. Ein Besuch der weitläufigen Anlagen von Churchill Downs gehört fest ins Programm jedes Kentucky-Besuchs. Seht euch, wenn möglich, ein Pferderennen an oder nehmt an einer Führung teil, um mehr über diesen geschichtsträchtigen Ort zu erfahren. Weitere Attraktionen auf dem Gelände sind das Kentucky Derby Museum sowie „The Greatest Race“, ein 360-Grad-Audio-/Videoerlebnis. Bei einem geführten Spaziergang über die Rennstrecke könnt ihr Vollblüter und Miniaturpferde aus unmittelbarer Nähe bestaunen.

Ausstellung „Train to Win“ im Muhammad Ali Center

Muhammad Ali Center

Dieses preisgekrönte Museum hat sich ganz der Lebensgeschichte des legendären Boxers verschrieben. In dem multikulturellen Zentrum in der Innenstadt von Louisville gibt es viel zu entdecken: Eine Vielzahl permanenter und wechselnder, teils interaktiver Ausstellungsstücke, darunter Filme, Videos und Multimedia-Installationen, vermittelt Besuchern einen lebendigen Eindruck von der Geschichte der Rassendiskriminierung und der Bürgerrechtsbewegung in den USA.

Startmaschine in Keeneland

Keeneland

Dieses Zentrum widmet sich allen erdenklichen Themen rund ums Pferd und der engen Verbindung von Kentucky mit diesem Vierbeiner. Besucht eine Führung durch das Auktionshaus für Vollblüter, erkundet die großzügige Anlage auf eigene Faust oder nehmt an einem geführten Spaziergang teil, der euch von den Pferdekoppeln bis zur Haupttribüne führt. Ihr könnt hier bei einem Rennen mitfiebern, euch mit den Jockeys unterhalten oder bei einer Vorführung die kleinen Kniffe beim Satteln der Pferde erlernen.

Ein Ranger führt eine Besuchergruppe durch die Mammoth Cave.

Mammoth Cave-Nationalpark

Die Mammoth Cave ist mit mehr als 643 erkundeten und kartierten Kilometern das längste bekannte Höhlensystem der Welt. Die unterirdische Wildnis ist ein faszinierendes Labyrinth aus Kalksteintunneln und -kammern. Manche Abschnitte sind gut beleuchtet, während ihr in anderen eure eigene Taschenlampe mitbringen müsst (es gibt auch „wilde“ Touren durch abgelegenere Teile). Hier könnt ihr Fledermäuse, Grillen und Salamander in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

Ein Moonbow an den Cumberland Falls

Cumberland Falls State Resort Park

In Vollmondnächten lässt sich an den 125 m hohen „Niagarafällen der Südstaaten“ der sogenannte „Moonbow“ beobachten, ein nächtlicher Regenbogen. Im umliegenden State Park könnt ihr wandern, reiten, angeln oder sogar nach Edelsteinen suchen. Der Cumberland River bietet sich verschiedentlich für Kajak- oder Rafting-Touren an.

Sonnenuntergangstour mit BB Riverboats

BB Riverboats

Die nostalgischen Raddampfer „Belle of Cincinnati“ und „River Queen“ verkehren von Newport aus auf dem Ohio River. Es werden viele unterschiedliche Touren angeboten, die u. a. historischen, jahreszeitlichen oder kindgemäßen Themen gewidmet sind. Besonders beliebt sind die Abendveranstaltungen, bei denen ihr Jazz, Barbecue und Bourbon mit Blick auf die herrliche Landschaft genießen könnt.

Kentucky Bourbon Trail

Bei diesem Roadtrip lernt ihr „America’s Native Spirit“, und hier geht es um Spirituosen, näher kennen. Der Weg führt euch zu neun bekannten Brennereien, darunter Maker’s Mark, Four Roses, Wild Turkey und Woodford Reserve. Ihr könnt die Brennereien besichtigen und dabei zusehen, wie Bourbon hergestellt wird. Am Ende gibt es selbstverständlich eine Produktverkostung und ein paar Rezepte für leckere Cocktails.

Familie auf Besichtigungstour durch ein historisches Shaker-Gebäude in Pleasant Hill, Kentucky

Shaker Village of Pleasant Hill

Die 34 historischen Gebäude im Shaker-Stil, die sich an einer 1,5 km langen Straße aneinanderreihen, sind über einen Zeitraum von 105 Jahren entstanden. Das einzigartige Städtchen beherbergt außerdem ein historisches Zentrum, in dem traditionelle Handwerkstechniken ausprobiert werden dürfen. Auf der Farm könnt ihr Zeit bei den Tieren verbringen. Von hier aus könnt ihr auch zu ausgedehnten Wanderungen in die Prärie, die Wälder und Wasserschutzgebiete aufbrechen, die dieser spirituellen Gemeinde schon so lange als Lebensgrundlage dienen. Vorführungen, Veranstaltungen, Heuwagenfahrten und Stallungen vermitteln euch, wie früher in der Landwirtschaft gearbeitet wurde.

Eine Corvette vor dem National Corvette Museum in Bowling Green, Kentucky

National Corvette Museum

Hier erfahrt ihr alles über das Kultauto und die Geschichte des automobilen Rennsports. Das Museum in Bowling Green zeigt 80 verschiedene Corvettes. Im Motorsports Park könnt ihr zudem selbst einige Runden drehen oder anderen Fahrern dabei zusehen. Eine Führung durch die Fabrik gewährt einen Blick hinter die Kulissen und zeigt, wie diese beeindruckenden Autos hergestellt werden.

Bluegrass Music Hall of Fame & Museum in Owensboro, Kentucky

Bluegrass Music Hall of Fame & Museum

Feste sowie wechselnde Ausstellungen widmen sich auf 2.044 m² Ausstellungsfläche der Geschichte und Gegenwart der Bluegrass-Kultur. In der Hall of Fame lernt ihr historische Instrumente kennen und erfahrt alles über wichtige Vertreter der Szene, z. B. Bill Monroe, den „Vater der Bluegrass-Musik“. Eine offene Jam Session rundet den Museumsbesuch ab.

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